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Malteser Düsseldorf

Düsseldorfer Malteser helfen beim Girls`Day in Langenfeld mit

Diese Aktion könnte schon im nächsten Jahr auch in der NRW-Landeshauptstadt durchgeführt werden

02.05.2018
Max Zander aus Düsseldorf schaut sich nicht nur den Girls Day an, sondern hilft den Kolleginnen Victoria und Sophie gleich mit
Zuerst wurde den Mädchen ein Überblick gegeben
Alle Referenten stellten sich den Teilnehmern vor
Max Zander aus Düsseldorf erläutert den Mädchen aus Langenfeld die Herz-Lungen-Wiederbelebung
Düsseldorfs Erste-Hilfe-Ausbildungsleiter Michael Görlich gibt hilfeiche Tipps
Die Demonstration macht allen Spaß
Langenfelds Dienststellenleiter Christian Nitz (re) freut sich mit seinem Team über den gelungenen Girls`Day 2018
Max Zander erklärt anhand des Modells genau wie man im Ernstfall vorgehen sollte
Die Teilnehmerinnen durften viel selbst ausprobieren, so auch den Heimlich-Handgriff
Wie mit einer Vakuummatratze gearbeitet wird, konnten die Kids am eigenen Leibe erfahren

Der Girls Day steht beim Malteser Hilfsdienst in Langenfeld schon seit Jahren regelmäßig auf dem Programm. Bei diesem Mädchen-Zukunftstag wird Schülerinnen der Sekundarstufe I bundesweit einmal im Jahr die Chance geboten, einen Tag lang in ein Berufsfeld ihrer Wahl hinein zu schnuppern, welches in der Regel häufiger von Männern belegt wird. In diesem Jahr nahmen im rheinischen Langenfeld 16 Mädchen und sogar ein Junge zwischen elf und 14 Jahren teil. Die Jugendlichen wurden über Berufe und Ausbildungen im Sanitäts- und Rettungsdienst informiert und konnten immer wieder selbst praktische Übungen in diesem Rahmen kennenlernen.

 

Aufgrund zahlreicher krankheitsbedingter Personalengpässe in der rheinischen Dienststelle unterstützten Erste-Hilfe-Ausbildungsleiter Michael Görlich und der Freiwilligendienstleistende Max Zander aus Düsseldorf die Kollegen jetzt ausgesprochen gerne. Hintergrund: Wegen der Überlegung, im nächsten Jahr womöglich selbst einen Girls` Day in Düsseldorf anzubieten, hatte die Abteilung Ausbildung in der nordrheinwestfälischen Landeshauptstadt ohnehin beschlossen, sich das Geschehen vor Ort einmal ganz genau anzusehen. Unter den gegebenen Umständen lag für die Düsseldorfer natürlich auf der Hand, sogleich selbst tatkräftig mit anzupacken und Dienststellenleiter Christian Nitz und seinem Team an diesem Tag personell unter die Arme zu greifen. So übernahm FSJ-ler Max Zander die Stationen „Stabile Seitenlage“ und „Einweisung in ein AED (automatisierter externer Defibrillator)“, während EH-Ausbildungsleiter Michael Görlich den teilnehmenden jungen Damen unter anderem wertvolle Tipps bei der Anwendung des Heimlich-Hangriffs geben konnte und somit Ausbilderin Sophie Schwarz unterstützte.

 

Für die Teenager bot der Tag jede Menge neue Informationen und Erkenntnisse. Neben der Besichtigung eines KTWs wurde den Teilnehmern auch demonstriert, wie man einen Druckverband anlegt und wie eine Vakuummatratze benutzt wird. Das eigenständige Üben der Wiederbelebung an Erste-Hilfe-Puppen machte den Kids am meisten Spaß. „Ich fand heute alles, was wir gemacht haben, sehr gut“, erzählt die elfjährige Antonia Saam, die die sechste Klasse der Prisma-Schule in Langenfeld besucht. Jetzt wisse sie schon viel besser, was zu tun sei, wenn sich eine Person in Not befinden würde. Berufe, die für die Arbeit bei den Maltesern von Belang sind, interessieren die Schülerin nach dem Girls`Day nun mehr denn je.

 

Schon seit 2001 bietet der Girls`Day Schülerinnen der Sekundarstufe I bundesweit die Möglichkeit, interessante Berufssparten für sich zu entdecken. Hierzulande wählt die Hälfte der Mädchen nämlich nach wie vor nur aus zehn unterschiedlichen Ausbildungszweigen aus. Daher gibt es immer noch viele Felder, in denen nur sehr wenige Frauen tätig sind. Oftmals sind gerade diese Sparten mit sehr guten Zukunftsperspektiven und Karrierechancen versehen.

 

„Aus unserer Sicht zeichnete den Girls` Day insbesondere das große Interesse der Jugendlichen an den vorgestellten Themen sowie die Bereitschaft bei der Durchführung von Maßnahmen und Übungen aus. Auch die Aufmerksamkeit der jungen Mädchen über den ganzen Tag war ungebrochen“, freut sich Michael Görlich. Die Chancen auf einen eigenen Girls`Day in Düsseldorf sieht der 62-Jährige daher positiv. „Die Voraussetzungen können wir leisten. Die Vorstellung der Malteser und ihrer Aufgaben erachte ich innerhalb dieser Personengruppe im Hinblick auf die Ausbildung zum Notfallsanitäter als sinnvoll“, erläutert Görlich. Auch wenn noch jemand Orientierung im Rahmen eines Freiwilligendienstes, wie beispielsweise FSJ oder BFD, suche, sei die Veranstaltung für Präsentationszwecke ideal.

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