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Malteser Düsseldorf

Kompakte Erste-Hilfe-Tipps für Kölner Senioren

Ausbilder aus Düsseldorf und Neuss schulten Rentner in der Domstadt

08.06.2018
Die Kölner Senioren passen gut auf, um Kniffe bei der Ersthilfe kennenzulernen
Eingespieltes Ausbilder-Trio: vlnr. Klaus Meuter, Ursula Thiel und Michael Görlich
Trotz hochsommerlicher Hitze waren die älteren Herrschaften zahlreich erschienen
Verstehen sich gut: Ausbildungsleiter Michael Görlich und sein Team: Ursula Thiel (hinten) und Klaus Meuter

Worauf man achten muss, wenn man als älterer Mensch im Notfall Erste Hilfe leistet , erfuhren 20 Kölner Seniorinnen und Senioren jetzt aus erster Hand: Das Ausbilder-Trio aus Düsseldorf und Neuss, bestehend aus Ursula Thiel, Klaus Meuter und Ausbildungsleiter Michael Görlich, reiste eigens in die Domstadt, um den älteren Herrschaften zwischen 65 und 83 Jahren zu vermitteln, wie auch sie entsprechend etwaiger altersbedingter, körperlicher Befindlichkeiten praktisch und effektiv versuchen können, Leben zu retten.

Der besondere Erste-Hilfe-Kurs für Senioren findet jeweils einmal pro Jahr im Malteser Krankenhaus St. Hildegardis in Köln statt und wird traditionell von den Kollegen aus Düsseldorf und Neuss abgehalten. „Diese Ausbildung wird schon seit 6 Jahren von uns angeboten, zumal die Idee hierzu gemeinschaftlich vom Chefarzt der Geriatrie, Dr. Jochen Hoffmann, und meiner Wenigkeit entwickelt wurde“, erinnert sich Erste-Hilfe-Ausbilder Klaus Meuter (Neuss) noch ganz genau. Eine Sache hatte die beiden Männer nämlich wahrlich zusammengeschweißt: Im Jahre 2009 hatten die Herren gemeinschaftlich als erste Malteser-Generation die Ausbildung zum Silviahemmet-Trainer absolviert. Bei der nach Königin Silvia von Schweden benannten Silviahemmet-Methode handelt es sich um eine palliative Philosophie, die sich an möglichst viel Lebensqualität und Selbstbestimmung sowohl für an Demenz Erkrankte, als auch für deren Angehörige orientiert.

Beim besonderen Erste-Hilfe-Kurs für Senioren im St. Hildegardis legten die Ausbilder jetzt großen Wert darauf, auf sämtliche Fragen und Bedürfnisse der Teilnehmer intensiv einzugehen. Jegliche wissenswerten Schritte, die man als Lebensretter kennen sollte, demonstrierte das eingespielte Ausbilder-Trio darüber hinaus seinem dankbaren Publikum: Von Druckverband und Seitenlage, über Schocklage bis hin zur Wiederbelebung wurde den Herrschaften im Rentenalter alles ganz genau erläutert.

 

Die Senioren waren insbesondere bei den praktischen Übungen mit Feuereifer bei der Sache. Gerade weil Ausbildungsleiter Görlich den Seniorinnen und Senioren vermitteln konnte, wie sie durch korrektes kinästhetisches Arbeiten besonders leicht und rückenschonend helfen können. So wurden beispielsweise hilfreiche Tipps, wie u.a. das besonders spitze Anwinkeln des Beines eines Notfallopfers in der Seitenlage, um dessen große Hebelwirkung spielend leicht nutzen zu können, dankbar aufgenommen.

Einzige weibliche Spezialistin im Ausbilder-Trio war Ursula Thiel. Mit ihrem Wissenshintergrund im Bereich der sozialpflegerischen Ausbildung konnte die erfahrene Dozentin in besonderer Weise auf die älteren Kursteilnehmer und ihre speziellen Bedürfnisse eingehen. Durch die langjährige gute Zusammenarbeit konnten alle drei Ausbilder nicht nur eine perfekt aufeinander abgestimmte Schulung durchführen, sondern mit humorvollen Einwürfen auch für so manchen Lacher bei den Rentnern sorgen. Alle Beteiligten freuen sich jedenfalls schon jetzt auf die Wiederholung dieses besonders unterhaltsamen Erste-Hilfe-Seminars im nächsten Jahr.

 

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