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Malteser Düsseldorf

So schön war Superbilk

Buttons, Zelte, Erste Hilfe – Malteser unterstützten Ferienaktion mit Freude

23.08.2018
Das Superbilk-Hauptleiter-Team mit EH-Ausbilderin Carmen von Amelen
Malteser-EH-Ausbilderin von Amelen erklärt den Kids wie`s geht
Die Kinder arbeiten konzentriert mit
Alle jungen Teilnehmer werden mit einbezogen
Eva Kleemann und Heiko Thelen freuen sich über die Malteser-Unterstützung
Superbilk-Banner am umzäunten Zeltstadt-Gelände
Kaplan Francisco Javier del Rio Blay (links) und seine Kollegen genießen die Zeit in Superbilk
Die Kids und ihre Betreuer hatten großen Spaß beim Erste-Hilfe-Kurs und konnten viel lernen

Seit 22 Jahren gibt es die Kinderzeltstadt “Superbilk“ in Düsseldorf. Die tägliche Ferienfreizeit für Kinder bietet ihren Teilnehmern in jedem Jahr ganze zwei Wochen Spiel, Spaß, Spannung und Abenteuer während der Sommerferien.

Unterstützt wurde das beliebte Projekt jetzt zum wiederholten Mal tatkräftig von den Maltesern Düsseldorf. Die von der Pfarreien-Gemeinschaft Unter- und Oberbilk, Friedrichstadt und Eller-West getragene Stadtranderholung vereinigt ein rund 50-köpfiges Helferteam. Hauptsächlich engagieren sich hier traditionell Ehrenamtliche, zum großen Teil solche, die schon selbst als Kinder an “Superbilk“ teilgenommen haben und heute gerne einiges ihres Urlaubs für die Aktion zur Verfügung stellen.

Eine von ihnen ist Eva Kleemann. Neben den Kollegen, Heiko Thelen, Eva Valeska Hofer und Kaplan Francisco Javier del Rio Blay zählt sie zur Hauptleitung der Kinderzeltstadt. Sowohl ihre Eltern, als auch die Schwiegermutter in spe, Gabriele Todoric, ebneten der 34-Jährigen einst den Weg in das zeitaufwendige Engagement für das regelmäßig bunte Kinderprogramm. Malteser-Verwaltungsmitarbeiterin Todoric, deren Gatte, Familie Kleemann sowie ein drittes Ehepaar hätten nämlich damals die Ursprungsidee zum schönen Sommerferienprogramm entwickelt, erzählt Gabriele Todoric. Auf diese Weise sei es vielen Kindern möglich gemacht worden, in ihrer Ferienfreizeit unterhaltsame Tage mit anderen zu verbringen und den Sommer gemeinschaftlich zu genießen.

Auf der Hand lag da natürlich, dass sich die Ideengeber auch selbst mit einbrachten, organisierten, umsetzten und halfen, wo immer Not am Mann war. Dass Eva Kleemann schon als Kind an Superbilk teilnahm, während ihre Eltern in der Feldküche und bei der Technik halfen sowie überall nach dem rechten sahen, war daher nur natürlich. Den Kinderschuhen entwachsen, wurde die Zeit für die Düsseldorferin reif, sich als Betreuerin zu engagieren. „Ich bin seit meinem 15. Lebensjahr aktiv mit dabei“ sagt Eva und freut sich immer wieder über das vielfältige Angebot, das den rund 150 angemeldeten Kids bei Superbilk tagtäglich zuteilwird.

Während Malteser Verwaltungs-Mitarbeiterin Gabriele Todoric traditionell für das Anfertigen von Ansteck-Buttons für die Kids verantwortlich zeichnet, stattete Malteser-Urgestein Johannes Saurbier das Superbilk-Gelände am Südpark mit einigen robusten Zelten der Hilfsorganisation aus. Die in Gruppen unterteilten Kinder sollten während der Aktionstage nämlich alle über ein Team-eigenes Zelt verfügen, in welchem besondere Aufgaben umgesetzt oder sich auch einmal zurückgezogen werden könne.

Das diesjährige Motto des Ferienprogramms lautet „unter Wasser“ und wurde in monatelanger Vorausarbeit der fleißigen Helfer geplant und vorbereitet. Im Rahmen zahlreicher Aktionen konnten die jungen Teilnehmer nun rund um diese Thematik so einiges erleben. Von witzigen “wasser-bezogenen“ Gruppennamen, wie “Nemo`s Suchtrupp“, “kleine weiße Haie“ oder “Oktonauten“, fröhlichen Ausflügen ins Schwimmbad, über Sports-Day und sozial engagierten Heart-Attack-Aktionen im Altenheim oder Tierpark bis hin zum spannenden Rätsel-Lösen war bisher alles dabei.

 

Eines der Highlights war in diesem Zusammenhang wohl auch der ganz besondere Erste-Hilfe-Kurs, den die Malteser Düsseldorf auf die Kinder zugeschnitten hatten. Ausbilderin Carmen von Amelen hatte große Freude daran, den jungen Superbilk-Teilnehmern kindgerecht zu vermitteln, wie man bewusstlose Menschen reanimieren kann. „Kindern verleiht es immer wieder Sicherheit, wenn sie im Bereich Leben-rettender Maßnahmen geschult werden“, weiß von Amelen. Und so zeigten sich auch die Kids besonders begeistert von der lehrreichen Maßnahme. Herzdruckmassage und stabile Seitenlage durften die kleinen Teilnehmer an den eigens mitgebrachten Erste-Hilfe-Puppen so lange üben, bis sie sich sicher fühlten. Beim “Drücken“ im Takt zum passenden Siebziger-Jahre Hit der Bee Gees, “Stayin`alive“, kam dann sogar noch richtiges Disco-Feeling auf.

 

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