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Malteser Düsseldorf

Dankeschön-Abend für Helfer des Wohlfühlmorgens

100 Mal WFM in Düsseldorf - So geht "...weil Nähe zählt"

14.01.2019
Ein Abend voller Überraschungen für die Unterstützer des WFM
Ehrenamtler Erik Vogelsang freute sich riesig über seine Auszeichnung
Die ehrenamtlichen Malteser und freiwilligen Helfer feierten gemeinsam in fröhlicher Stimmung

Altstadt. „Ich bin stolz auf Sie alle“, erklärte der Stadtbeauftragte der Malteser Düsseldorf, Joachim Werries, jetzt während seiner Ansprache beim Dankeschön-Abend für die Helfer des Wohlfühlmorgens in einem Brauhaus in Düsseldorf. Rund 30 ehrenamtliche Malteser und freiwillige Unterstützer des regelmäßigen Wellnesstages für Obdachlose und Arme in der NRW-Landeshauptstadt waren der Einladung zum “Helferfest“ gerne gefolgt. Die WFM-Koordinatoren, Petra Odenweller und Hans Tophofen, hatten den schönen Abend rund um ein üppiges Gastmahl eigens organisiert, um ihrem fleißigen Team einmal Dank für dessen Tun auszudrücken. So würde doch jeder, der sich hier engagiere, auch etwas Besonderes dabei empfinden, führte Werries in seiner Ansprache fort und ergänzte noch: „Schön ist ebenfalls, dass sich der Diözesanvorsitzende nicht zu schade ist, auch selbst beim WFM mitanzupacken.“ Dieser betonte sodann seinerseits, dass er an diesem Abend in seiner Funktion als Team-Mitglied gekommen sei. Anschließend verriet Albrecht Prinz von Croy den Anwesenden sogar noch, dass einer der bewegendsten Momente, die er in seinem Malteser-Leben bisher gehabt habe, jener gewesen sei, „als ihr mir das Rückenschild (Anm. d. Red.: mit der Aufschrift “Team Wohlfühlmorgen“) angeboten habt“.

Neben dem Aspekt, mit dem die Malteser zurecht bekannt und groß geworden seien, nämlich dem Blaulicht, gebe es eben auch etwas, das die Hilfsorganisation an die Menschen herantragen könne und dies sei das soziale Ehrenamt.

„Dass Düsseldorf mit dem Wohlfühlmorgen einen solchen Exportschlager gelandet, welcher inzwischen im ganzen Bundesgebiet Nachahmung gefunden hat, zeigt, dass hier etwas entstanden ist, was den Bedarf getroffen hat. Weil wir da sind, wo Nähe zählt und wo wir sein müssen, wenn wir Malteser ernstnehmen, nämlich bei Menschen, denen es nicht so gut wie uns geht und die wir nicht fragen, warum es so gekommen ist“, erläuterte Vizepräsident von Croy dann weiter in seiner berührenden Dankes-Rede.

Die Helfer des Wellnesstages für Obdachlose und Arme engagieren sich zum Teil schon seit vielen Jahren regelmäßig in diesem Projekt. Selbstlos investieren sie insoweit immer wieder viele Stunden an Wochenenden, um den WFM für seine Gäste stets zu etwas Besonderem zu machen. Neben einem reichhaltigen Frühstück gibt es für die Bedürftigen bis zu sechs Mal im Jahr auch die Möglichkeit zu duschen, sich bei Friseurin und Pediküre verwöhnen sowie sich ärztlich und zahnärztlich beraten zu lassen. Doch das, was viele WFM-Gäste häufig am meisten genießen, ist das Gefühl von entgegengebrachter Wertschätzung und beinahe familiärer Atmosphäre. Für all dies sorgen die freiwilligen Helfer.

„Wir haben den Wohlfühlmorgen schon 100 Mal durchgeführt und die Mitarbeiter waren durchgehend engagiert“, sagt Koordinator Hans Tophofen. „Das ist einfach der Anlass für mich gewesen zu sagen, die Helfer und Helferinnen sollen sich auch mal wohlfühlen dürfen und nicht nur ein verbales Dankeschön erfahren. Das kann man nur im Rahmen eines solchen Abends machen.“

So gab es nun auch einmal für die mitanpackenden Unterstützer die Gelegenheit, sich ein wenig verwöhnen zu lassen. Beim leckeren, gut bürgerlichen Abendessen ließen es sich die WFM-Helfer nicht nur schmecken, auch bot sich die Gelegenheit zum angeregten Plausch untereinander.

Für jede Menge Überraschungen hatten die WFM-Koordinatoren aber außerdem gesorgt. Nach einer Rede Hans Tophofens` hagelte es nämlich plötzlich Ehrungen und Auszeichnungen für einige zum Teil verdutzte und sichtlich ergriffene freiwillige Helfer. So durften sich Beate Plenkers-Schneider, Renate Schönwälder, Silke Scherbaum, Sabine Tophofen und Christina Hirthammer-Schmidtbleibtreu über eine Dankplakette freuen. Verdienstplaketten in Bronze nahmen Gabriele Heusch, Silvia Odenweller, Gabriele Osthoff-Münnix, Elisabeth Schröder, Catharina von Spee, Matthias Bocionek und Waltraud Fischer entgegen. Über jeweils eine Verdienstplakette in Silber freuten sich dann Barbara Carl, Erik Vogelsang, Dr. André Schumacher, Thomas Odenweller sowie Thomas-Peter Böttcher. Die goldene Verdienstplakette erhielten dann noch die sichtlich ergriffenen Malteser Petra Odenweller und Manfred Baum unter tosendem Beifall.

Ein Abend voller bewegender Momente, ausgedrückter Dankbarkeit und geselligem Beisammensein ging sodann gegen Mitternacht zu Ende. Und wenn eines bei dieser Veranstaltung erneut deutlich wurde, dann in jedem Fall, dass das eingeschworene Helferteam des Düsseldorfer Wohlfühlmorgens aus Menschen mit jeder Menge Herz besteht, die den Leitspruch der Malteser “…weil Nähe zählt“ leben.

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